Hagelsturm am 2.August bei unserem Produzenten in Rheinau

In der Nacht vom 1. auf den 2. August hat ein Hagelsturm in Rheinau beinahe alle Kulturen stark geschädigt oder vernichtet. Damit ist eine sehr ernste Situation für den Produzenten entstanden, da die Kosten und Folgen alleine getragen werden müssen.

In wenigen Minuten wurde so die Arbeit von Monaten zerstört und der Betrieb muss mitten im fortgeschrittenen Sommer praktisch von vorne anfangen.

Zu allem Unglück ist nun fast jeder Arbeitsgang mit Mehraufwand behaftet, z.B. beim Ernten und Rüsten, da nur weniges ‘normal’ ist.

Diese wenigen Bilder zeigen das Ausmass der Zerstörung.

Zucchetti zerschossen von Hagelkörnern

Zucchetti zerschossen von Hagelkörnern

unsere ehemaligen Bohnen

unsere ehemaligen Bohnen

Hacksalat ist übrig nach Hagelsturm

Hacksalat ist übrig

 

 

Hagelsturm Rheinau 2017 Baumschäden

Hagelsturm Rheinau 2017 Baumschäden

Hagelsturm Rheinau 2017 Baumschäden 2

Hagelsturm Rheinau 2017 Baumschäden 2

Hagelsturm Rheinau 2017 Rhabarber

Hagelsturm Rheinau 2017 Rhabarber

Hagelsturm Rheinau 2017 Rhabarber 2

Hagelsturm Rheinau 2017 Rhabarber 2

Hagelsturm Rheinau 2017 Bohnenfeld

Hagelsturm Rheinau 2017 Bohnenfeld

Hagelsturm Rheinau 2017 Bohnenfeld 2

Hagelsturm Rheinau 2017 Bohnenfeld 2

Hagelsturm Rheinau 2017 Bohnenfeld 3

Hagelsturm Rheinau 2017 Bohnenfeld 3

Hagelsturm Rheinau 2017 Bohnenfeld 4

Hagelsturm Rheinau 2017 Bohnenfeld 4

Hagelsturm Rheinau 2017 Zucchetti

Hagelsturm Rheinau 2017 Zucchetti

Hagelsturm Rheinau 2017 Hagelkörner

Hagelsturm Rheinau 2017 Hagelkörner 8 Stunden nach dem Gewitter

Hagelsturm Rheinau 2017 Hagelkörner 2

Hagelsturm Rheinau 2017 Hagelkörner 2 / 8 Stunden nach dem Gewitter

Hagelsturm Rheinau 2017 Bohnenfeld zerstört

Hagelsturm Rheinau 2017 Bohnenfeld zerstört

PLUS Abo Mediterran 2016

Hiermit startet wieder die Anmeldefrist
für das StadtLandNetz “PLUS Abo Mediterran”

Dieses Zusatz-Abo von StadtLandNetz wird während der Sommersaison an
10 aufeinanderfolgenden Terminen geliefert, jeweils am Donnerstag,
wie gewohnt in das Depot in der Ackeretstrasse 1.
Das PlusAbo kann dann zusammen mit dem normalen Gemüse-Abo abgeholt werden.
ANMELDUNG:
Gemüse-Abonnenten bekommen eine direkte Anmelde-Möglichkeit per Email.

Dieses Abo eignet sich für alle Menschen, die keinen eigenen Garten haben und daher diese feinen und leckeren Gemüsearten nicht anbauen und ernten können.
Also eignet sich das PlusAbo für fast alle von Euch !

Beginn der Lieferungen: 7. oder 14. Juli

Das Bild zeigt ein Beispiel einer PlusAbo-Lieferung aus einem vergangenen Jahr.
Die Zusammensetzung der einzelnen Lieferungen variiert durchaus in Menge und Auswahl, das ist so beabsichtigt und bringt Farbe und noch grösseren Genuss in den Alltag.

PlusAbo Beispiel-Lieferung

StadtLandNetz ist bei stadtbuure mit dabei

Die Verwaltung und das Kernteam von StadtLandNetz Winterthur hat sich dazu entschlossen, bei dem besonderen Anlass ‘stadtbuure’ in Winterthur teilzunehmen
mit einem eigenen Info-Stand. Wir sind an den beiden Tagen
(Samstag, 10. und Sonntag, 11. Mai), jeweils von 10 bis 17 Uhr auf dem Technikumsplatz zu finden, wo der gesamte Anlass stattfindet.

Einen Flyer als PDF kannst Du hier downloaden:

Genaue Angaben über den Anlass findest Du hier unter diesem Link:
http://winterthur-nachhaltig.ch/events/stadtbuurete/

Bauern in der Stadt

Aus Schweiz aktuell vom 26.02.2013, 18:59 Uhr

Bauern der Grossstadt

Schweizer Jungunternehmer haben in Basel einen Pilotversuch gewagt: «Urban Farming» nennt sich diese Idee.
 
Mitten in der Stadt auf einem Dach Gemüse anpflanzen oder Fische züchten:
Das ist nicht irgendeine Zukunftsphantasie sondern eine Bewegung,
die weltweit am wachsen ist….
Schau Dir das interessante Video an (3:46 Minuten Dauer)
 
Aus Kulturplatz vom 23.05.2012, 22:26 Uhr

Phänomen «Urban Farming»

Immer mehr Stadtbewohner suchen die Natur zuhause. Balkongärten explodieren, Quartier-Gärten entstehen. Coole Selbstdarsteller wollen Unkraut jäten, Künstler pflanzen Kartoffeln: Ist das die Sehnsucht des modernen Menschen nach Ruhe und Ursprünglichkeit? Liegt die Zukunft der Landwirtschaft in der Stadt? «Kulturplatz» besucht urbane Gärten und trifft Bürger, die nicht nur ihr eigenes Gemüse essen, sondern auch ein politisches Zeichen setzen wollen. Günther Vogt, der bekannteste Landschaftsarchitekt der Schweiz, erklärt, warum «Urban Farming» mehr als ein aktueller Trend ist.
 
Schau Dir das interessante Video an (6:05 Minuten Dauer)

2012: Viele Rückschläge für Agro-Gentechnik – einige Beispiele

Gentech news 273, Januar 2013, von Florianne Köchlin*
2012 : Viele Rückschläge für AgroGenTechnik – Beispiele

1.   Europa
Der Chemiekonzern BASF verzichtet auf Forschung und Freisetzung von GVOs in Europa – der Widerstand sei zu gross. Er will seine Gentech-Kartoffel Amflora aus dem europäischen Markt zurückziehen; sie ist ein Flop. Sonst ist in der EU nur der Gentech-Mais Mon810 zugelassen, doch viele Länder verbieten deren Anbau (u.a. Frankreich und Deutschland). Und die Anzahl von Freisetzungsexperimenten nimmt jedes Jahr ab, so auch 2012. (BASF, 16.1.12)

2.   Indien
Gentech-Bt-Baumwolle galt als grosse Erfolgsstory der Industrie. Doch Regierungsberater gaben zu, dass der Anbau von Bt-Baumwolle in einer schweren Krise steckt – wegen grosser Ernteeinbussen und zahlreicher Selbstmorde von Bt-Baumwoll-Bauern. Eine Parlamentarische Kommission verlangt den sofortigen Stopp aller Versuche. Eine vom indischen Supreme Court eingesetzte Expertengruppe fordert einstimmig ein 10-jähriges Moratorium für GVOs. (Economic Times, 19.10.12)

3.   Weltweit
Die Proteste nehmen zu. Kalifornien hat ganz knapp die Deklaration von GVOs abgelehnt, nachdem die Industrie mit 45Mio $ eine aggressive Gegenkampagne führte. Viele weitere US-Bundesstaaten nehmen das Begehren auf. Süd-Afrika hat 2012 seine Deklarationsvorschriften verschärft. Brasilien zwang Nestlé, GVO-Zutaten in ihren Produkten zu deklarieren. Die Türkei verlangt, dass auch GVO-gefütterte-Tierprodukte deklariert werden. Heute müssen GVOs in 61 Ländern deklariert werden. (CFS, 4.10.12)

4.   Roundup – neue Risikoerkenntnisse
Die allermeisten Gentechpflanzen sind gegen das Herbizid Roundup resistent. Es ist das weltweit meistverkaufte Herbizid. Laut Monsanto werde es schnell abgebaut und sei ungefährlich. Doch zahlreiche neue Studien belegen das Gegenteil, so zum Beispiel: Roundup führt zu Geburtsdefekten bei Amphibien, zu Störungen von Nerven- und Samenzellen bei Laborratten, zum Absterben nützlicher Darmbakterien; Roundup-Spuren wurden im Urin von Stadtbewohnern, im Grundwasser, in Flüssen und selbst im Regen nachgewiesen. (GMWatch, 3.1.12)

5.   Südliches Afrika : Ertragreiche und resistente Cassava (Maniok) – ganz ohne Gentechnik
Cassava liefert viel Kohlenhydrate, und vor allem: Sie erträgt Dürre und karge Böden gut – eine prima Alternative für Regionen, in denen bisher viel anfälligere Getreidesorten angebaut werden. Für Aethiopiens Regierung und Forschungs-Institute hat Cassava Priorität, um die Lebensmittelsicherheit zu garantieren. Neue, ertragreiche Cassava-Sorten sind auf dem Markt. (IITA, 22.12.12)

Zu jeder Meldung können Sie die Referenzen und Hindergrundartikel einsehen unter “Gentech-News Deutsch” auf der Homepage http://www.blauen-institut.ch


*Florianne Köchlin (http://www.blauen-institut.ch) :
Das in Münchenstein (BL, Schweiz) ansässige und im Januar 1999 gegründete Blauen-Institut befasst sich mit der kritischen Beurteilung von gentechnischen Projekten und Entwicklungen. Weitere Arbeitsschwerpunkte bilden die Zusammenarbeit mit Nicht-Industrie-gebundenen Organisationen in Europa, die Entwicklung von Alternativ-Konzepten, die Entwicklung und Durchführung von konkreten Kampagnen im Bereich der Gentechnologie.
Geschäftsführerin ist die Biologin Florianne Koechlin.
Einige Publikationen von Florianne Koechlin:
“PflanzenPalaver. Belauschte Geheimnisse der botanischen Welt.”, 2008, Lenos-Verlag, ISBN 978 3 85787 399 7
“Zellgeflüster. Streifzüge durch wissenschaftliches Neuland.”, 2005, Lenos Verlag. ISBN 3 85787 368 X
“Zukunftsmodell Schweiz. Eine Landwirtschaft ohne Gentechnik?” (Hrsg), 1999, ISBN 3-906081-04-4
“Das patentierte Leben” (Hrsg), 1998, Rotpunktverlag, Zürich, ISBN 3-85869-145-3
“Mythos Gen” (zusammen mit Daniel Ammann), 1997, Utzinger/Stemmle Verlag, ISBN 3-908688-14-0
“Schön, gesund & ewiger leben”, 1994, Rotpunktverlag, Zürich, ISBN 3-85869-159-3